Diakonieverbund Kyffhäuser

Stellenangebot

Der Diakonieverbund Kyffhäuser gemeinnützige GmbH sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) Sozialpägagogin / Sozialpädagogen im Bereich der Drogen- und Suchtberatung inTeilzeit für 35 Std. wöchentlich.


Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Information, Beratung von Suchtmittelkonsumenten und deren Angehörigen in Form von Einzel-, Paar- und Gruppengesprächen
  • Ermitteln von individuellen Hilfebedarfen
  • Vorbereitung und Vermittlung in Rehabilitationsmaßnahmen
  • Unterstützung in Krisensituationen
  • Ambulant betreutes Wohnen im Aufgabengebiet der PSBS
  • Teilnahme an Fallbesprechungen und Supervision
  • Dokumentation


Sie bringen mit:

  • Abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudioum mit der Fachrichtung Sozialpädagogik / -arbeit
  • Positive Einstellung zur Arbeit mit suchtkranken Menschen
  • Fähigkeit zum selbständigen und eigenverntwortlichen Arbeiten
  • Teamfähigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein, Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Computerkenntnisse
  • Führerscheinklasse B (PKW)


Wir bieten:

  • Eine Teilzeitanstellung 35 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit, unbefristet
  • Ein interessantes Aufgabenfeld
  • Regelmäßige Supervision
  • Vergütung nach den Arbeitsvertragsrichtlininen (AVR Diakonie Mitteldeutschland)
  • Betriebliche Altersvorsorgung


Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

Diakonieverbund Kyffhäuser gGmbH

Psychosoziale Beratungsstelle

Frau Monika Günther (Leiterin der PSBS)

Haupstrasse 39

99706 Sondershausen

Tel.: 0 36 32 / 78 26 38

e-mail: psbs.kyffhaeuserkreis@freenet.de mehr

Sommerfest 2015

Foto: Kerstin Jauer – Kyffhäuserland Kurier

 

Foto: Kerstin Jauer – Kyffhäuserland Kurier

 

 

 

 

 

 

Ein Projekt der Erinnerung

Wie lässt sich die Erinnerung an die NS-Verbrechen über die nächsten Generationen wachhalten? Die Diakonieverbund Kyffhäuser gGmbH Bad Frankenhausen hat dazu ihr ganz spezielles Projekt geschaffen: Ein Besuch im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz.


Andreas Bachner, Erzieher und Leiter des Auschwitz Projektes meint: „Es ist wichtig die junge Generation mit Deutschlands Vergangenheit zu konfrontieren, damit sich solche Verbrechen wie in Auschwitz geschehen nicht wiederholen können“. Sein Kollege Michael Samel, der Organisator der Auschwitz Reisen fügt hinzu: „Jeder Schüler in Deutschland sollte wenigstens einmal während seiner Schulzeit die KZ-Gedenkstätten in Auschwitz und Auschwitz Birkenau besuchen. Ich wünsche mir von der derzeitigen Landesregierung mehr Engagement bei der Förderung und Finanzierung solcher Besuche. Mehr als jeder Geschichtsunterricht vermittelt ein Besuch der Gedenkstätten in Auschwitz das Ausmaß des Nazi Terrors“.


Seit 7 Jahren, immer im Frühjahr und Herbst, ermöglicht die Kinder-und Jugendhilfe der Einrichtung Ihren Jugendlichen den Besuch in der ehemaligen Menschen-Vernichtungsstätte der Nationalsozialisten. Bereits 30 Jugendliche nahmen an dieser Bildungsreise teil.


So auch in diesem Jahr. Vom 05.06.-07.06.2015 bereisten unsere Jugendlichen Polen. Erster großer Haltepunkt war der Sendemast von Gliewice (ehemals Sender Gleiwitz). Hier wurde am 31. August 1939 eine von der SS fingierte Aktion durchgeführt die mit zum Ausbruch des 2. Weltkrieges führte. Anschließend besuchte die Gruppe die Gedenkstätte Auschwitz 1, die unsere Jugendlichen sehr nachdenklich und bewegt von dem Gesehenen verließen. Am späten Nachmittag ging es weiter nach Krakau. Krakau ist eine interessante Stadt. Neben der Wawel Burg, der Altstadt und dem Tuchhallenplatz gibt es mittlerweile auch ein äußerst interessantes Museum zur Thematik Oskar Schindler. Wie sicherlich jeder weiß befand sich in Krakau von 1939 bis 1944 die Emaillewarenfabrik des Oskar Schindler. Die alten Fabrikanlagen wurden inzwischen restauriert und seit 2010 befindet dort das sehr gut besuchtes „Oskar Schindler Museum“. Unsere Reise endete in der Gedenkstätte Auschwitz Birkenau. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialmuses. Mindestens 1 Million Menschen wurden hier ermordet. Sie kamen zu Tode durch Krankheit, Unterernährung und Misshandlungen. Die meisten starben jedoch in den Gaskammern.


Ergriffen von dieser Gedenkstätte trat die Gruppe die Heimreise an. Ein intensives Wochenende liegt nun hinter Ihnen, die Verarbeitung der Ereignisse wird jedoch noch einige Zeit dauern.

Die heutige Generation trägt keine Schuld für die Verbrechen der Nazis. Jedoch ist sie dafür verantwortlich, dass so etwas nicht wieder geschieht.

 

 

 

 

 

Wer sind wir

Die Diakonieverbund Kyffhäuser gemeinnützige GmbH ist eine diakonischen Trägereinrichtung für Soziale Dienste mit ihrem Hauptsitz in Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis. Wir möchten Sie hier über Aktivitäten und Angebote unserer Einrichtungen für benachteiligte Menschen und alle Bürgerinnen und Bürger informieren und Ihnen Möglichkeiten bieten, direkt mit uns in Kontakt zu treten. Wir sind bestrebt, unsere Angebote ständig zu verbessern. Hierzu benötigen wir auch Ihre Hilfe: Teilen Sie uns Ihre Hinweise und Anregungen mit und teilen Sie sie auch mit den vielen Menschen, die unserer Hilfe bedürfen.

 

… vom Wilhelmstift zu einer modernen diakonischen Trägereinrichtung

Am 07.01.1896 wurde die „Mildtätige Stiftung Wilhelmstift“ – das Gebäude in der Stiftstraße in Bad Frankenhausen - eingeweiht. Die Grundsteinlegung hierfür erfolgte am 19.11.1894. Durch die Eröffnung des Wilhelmstiftes hat der Stifter – Wilhelm Schall – ein Zeichen der Barmherzigkeit eröffnet. Die Stiftung war der Erziehung von „sittlich verwahrlosten oder gefährdeten Kindern“ gewidmet.

17.05.1894 Wilhelm Schall stiftete 100.000 RM für das Rettungshaus

19.11.1894 Grundsteinlegung des Rettungshauses „Wilhelmstift“

07.01.1896 Einweihung des Wilhelmstiftes als Kinderheim zur Erziehung für sittlich gefährdete und verwahrloste Kinder hauptsächlich im schulpflichtigen Alter

ab 30.10.1928 planmäßige Umgestaltung auf die Erziehung von vorwiegend schulentlassenen männlichen Fürsorglingen

1935 – 1941 hauptsächlich Pflege von körperlich und geistig behinderten Erwachsenen

16.09.1941 Notarielle Beurkundung des Verkaufs des Haupthauses an die Rüstungsfirma Rusch & Co. bis

1945 Nutzung des Gebäudes als Munitionsfabrik

nach Kriegsende Wiederherstellung des Heimbetriebs durch engagierten Aufbauwillen von Bürgern der Stadt

ab 1951 Nutzung als Kinderheim in staatlicher Trägerschaft

1992 Restitution der Stiftung “Wilhelmstift”

2000 Gründung der Diakonieverbund Kyffhäuser gemeinnützige GmbH

 

Haupteingang der Geschäftsstelle

Außenwohngruppe Seehausen

Eingangsbereich der Außenwohngruppe Oberheldrungen

Kindertagesstätte Bummi Artern

Kinderhaus Regenbogen Artern